Zerbrochenes Keramikherz repariert: Kleine Magnete, große Gefühle

Manchmal sind es nicht die teuren Geräte, die einem das Herz brechen – sondern ein kleines Keramikherz mit Kühlschrank-Magnet. Ein kurzer Moment der Schwerkraft, ein leises „klack“ am Boden, und schon ist aus Deko plötzlich ein Puzzle geworden.

Dieses Keramikherz ist genau so ein Fall: heruntergefallen, zerbrochen, mehrere Teile – und trotzdem zu schade für den Abfall. Also ab auf die Werkbank: ruhig atmen, Teile sortieren, und dem Ganzen eine zweite Chance geben.

Der Schaden: Runtergefallen, gebrochen – aber nicht verloren

Das Herz hatte hinten einen Magneten (perfekt für Kühlschrank, Pinnwand oder Metallregal) und ist beim Sturz in mehrere Stücke zerbrochen. Typischer Keramikbruch: scharfe Kanten, feine Risse, und natürlich genau da gebrochen, wo man’s später sofort sieht.

Damit sowas wieder schön wird, reicht „irgendwie kleben“ meist nicht – sonst hat man nachher zwar ein Herz, aber mit sichtbarer Narbe in XXL.

Die Reparatur: Leim, Kit und Farbe – wie aus „kaputt“ wieder „wow“ wird

Schritt 1: Bruchkanten vorbereiten und ausrichten

Zuerst habe ich die Bruchstücke sauber ausgerichtet, damit Form und Kontur wieder stimmen. Gerade bei Keramik zählt die Passgenauigkeit, sonst entstehen Spalten oder Überstände, die später beim Lackieren doppelt auffallen.

Schritt 2: Stabil kleben – nicht nur „anpappen“

Danach kam Leim zum Einsatz, um die Teile dauerhaft zu verbinden. Wichtig ist dabei: genug Halt, aber ohne Kleber-Fahnen an der Oberfläche (die sieht man sonst später unter der Farbe).

Schritt 3: Kit zum Ausgleichen von kleinen Fehlstellen

Wo minimale Lücken oder Ausbrüche entstanden waren, habe ich mit Kit gearbeitet. Damit lässt sich die Oberfläche wieder glätten, sodass die Reparatur nicht nach „gebastelt“, sondern nach „wiederhergestellt“ aussieht.

Schritt 4: Farbe und Finish

Zum Schluss habe ich die reparierten Stellen farblich angepasst. Ziel: Die Bruchlinien optisch beruhigen, damit das Keramikherz wieder dekorativ wirkt – und nicht wie ein Mahnmal der Erdanziehung.

Warum sich eine Reparatur auch bei Kleinigkeiten lohnt

Klar: Ein Keramikherz ist kein Fernseher und kein Kaffeevollautomat. Aber solche Stücke hängen oft an Erinnerungen – oder sie sind einfach genau das Detail, das man jeden Tag sieht (und zwar direkt am Kühlschrank, also dort, wo man sowieso ständig hinläuft).

Reparieren statt ersetzen bedeutet außerdem:

  • weniger Abfall

  • weniger „neu kaufen“-Stress

  • und am Ende: ein Teil mit Geschichte statt irgendein Ersatz von der Stange

Jetzt Reparatur anfragen

Du hast auch etwas, das runtergefallen, gebrochen oder lose ist – egal ob Deko, Kunststoffteil, Gehäuse, kleines Elektronikgehäuse oder ein Alltagsgegenstand mit emotionalem Wert?

Jetzt Reparatur anfragen: Schreib mir kurz, was kaputt ist, und sende wenn möglich 2–3 Fotos (Front, Bruchstelle, Gesamtansicht). Dann sage ich dir ehrlich, ob sich die Reparatur lohnt und was machbar ist.

 

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  • 8. Februar 2026
ROBOTERBAU